Rheinberger: Orgelsymphonien
Gut. Gut. Gut.

Beethoven: Symphonie 7
Ein sicher bekanntes und technisch meisterhaftes Werk, das aber hinter den „Titel-Symphonien“ – Schicksalssinfonie, Eroica, Freunde schöner Götterfunke, Pastorale – an Bekanntheit abfällt (Hieße sie „Apollo (und Dionysos)“ oder „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“, wäre ihr der Olymp der Musik sicher.
Der Kopfsatz ist pathetisch und mit atemberaubendem Verve der Sätzen 3 und 4 schließt die Symphonie furios. Richard Wagner deklarierte deshalb die Symphonie als „Apotheose des Tanzes“ (was sich aber nicht als "Titel" durchgesetzt hat...)
Glanzstück der Symphonie ist m.E. aber der 2. Satz, den man auch als eine Art Vorläufer von Phillip Glass und Steve Reich - Minimalmusik - beschreiben könnte. Das Adagietto fand zumindest in dem kogenialen Beethoven Kinofilm „Ludwig van B.“ reichlich Würdigung. Jüngst hatte auch Jacque Loussier diesen Satz als Basis einer Jazzvariationsaufnahme bearbeitet, die recht hörbar ist.

Beethoven: Die Ruinen von Athen
Beethoven entfaltet in diesem unbekannten Werk orientalische Harmonien, die durch pulsierende Streicher unterlegt sind. Die Ouvertüre findet man ab und an als Beigaben zu Symphonien, vom ganzen Werk gibt es nur rare (schlechte) Aufnahmen. Leider!

Tscherepnin: Klavierkonzert Nr. 1
Ein unglaublich interessantes Werk, das schon bereits durch das ausgedehnte orchestrale Intro in Bann zieht. 1-sätzig und nur etwa 15-20 Minuten lang.

Kalininkov: Symphonie Nr. 1
Herrliche russische Musik mit grandiosen Melodien und Harmonien. Die 2. Symphonie wird als besser instrumentiert kommentiert - sie klingt "perfekter" -, aber eben weniger originell.

Berwald: Symphonie Nr. 1
Ist ein Kopfsatz orginell, wirkt die ganze Symphonie. Das trifft hier zu!

Sinding: Symphonie Nr. 1
wie Berwald...

 

To be continued… Fortsetzung folgt!